Für künftige Staffiebesitzer.

Eigentlich gelten nachfolgende Tipps für ALLE Hunderassen bzw. für deren Einzug in ihr neues Zuhause. Egal ob du einen American Staffordshire Terrier, einen Chihuaha oder einen Schäferhund zu dir holst - es gibt ein paar Dinge, die vorher unbedingt bedacht sein sollten.

So benötigt dein neuer vierbeiniger Freund eine Grundausstattung. Dazu gehört mindenstens ein ausreichend großes Körbchen, eine Leine, ein paar Decken und so weiter. Auch solltest du dir über die regelmäßig auftretenden Kosten, wie z.B. Tierarztbesuche, Impfungen, Futter und Steuern im Klaren sein. Wir empfehlen unbedingt eine Versicherung für deinen Hund abzuschließen, beispielsweise eine Hundehaftpflicht- oder eine OP-Versicherung. Zwar sind American Staffords eine robuste Rasse die nicht oft zu Krankheiten neigen, jedoch sind Probleme mit der Schilddrüse oder Grauer Star häufig anzutreffen. Auch kann es vereinzelt zu HD (Hüftdysplasie), Herzschwäche oder Knieproblemen kommen.

- Studieren geht über Probieren - 

Um Tränen vorzubeugen, solltest du auch abklären ob bei dir oder Familienmitgliedern Allergien gegen Tierhaare bestehen. Dies kann man mit einem einfachen Test beim Hautarzt herausfinden.

Informiere dich im Vorfeld bei uns oder lokal vor Ort über Hundeschulen, die sogenannte Welpenspielstunden anbieten. Diese sind für das Sozialverhalten deines American Staffords ein sehr großer Vorteil. Einen Hund zu haben bedeutet Verantwortung für lange Zeit zu übernehmen. Die Anschaffung will daher wohl überlegt sein und sollte nicht auf das Drängen von den eigenen Kindern geschehen.

Sei dir bewusst, dass du, gerade mit einem Staffie, eine Fellnase bei dir einziehen lässt, die eventuell in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis polarisiert und möglicherweise auf nicht so hohe Akzeptanz trifft, wie es zum Beispiel bei einem Labrador der Fall wäre. Allerdings - und davon sind wir vom 1. ASTC e.V. überzeugt - kann das Ganze auch zu einer tollen Erfahrung werden und du leistest einen Beitrag mit den Vorurteilen gegenüber "Kampfhunden" aufzuräumen.